Bücher
Handbuch für Songtexter, von Edith Jeske und Tobias Reitz
Wer sich in der deutschsprachigen Musikwelt mit Texten und Songinhalten beschäftigt, stößt unweigerlich auf zwei Namen: Edith Jeske und Tobias Reitz. Sie, Jahrgang 1957, gilt als profilierteste und erfolgreichste Dozentin und Coach für das Berufsfach Textdichten, unterrichtet in eigenen Seminaren und beim Popkurs Hamburg. 1996 ruft sie die Celler Schule ins Leben, in der Nachwuchs-Textautoren ihre erste Fortbildungsstätte finden. Er, Jahrgang 1979, nimmt 2001 an der Celler Schule teil und startet in den Folgejahren eine beachtliche Karriere als Songtexter im Schlagersegment. Seit 2007 ist er hauptberuflich Textdichter – der jüngste in Deutschland!
Die Celler Schule hat in den vergangenen Jahren einen Status in der deutschen Unterhaltungsbranche gewonnen, der sich im Gründungsjahr 1996 noch nicht einmal erahnen ließ. Sie ist zum Synonym für ambitioniertes Songtext-Handwerk in Deutschland geworden. Wer von der Jury ausgewählt wird, um sich hier unterrichten und von der GEMA-Stiftung fördern zu lassen, bekommt binnen zwei Wochen ein so umfangreiches Wissenspaket geboten wie nirgendwo sonst.
Jetzt steht dieses Wissen allen offen, die sich fürs Songtexten interessieren. Edith Jeske und Tobias Reitz haben ihre Erfahrungen und Lehrmittel auf 304 Seiten zusammengefasst. Das HANDBUCH FÜR SONGTEXTER ist DAS Hilfsmittel für alle, die gerne deutsche Songtexte schreiben – vom Amateur, der besser werden möchte, bis zum Profi, der mehr Geld mit dem Schreiben verdienen will. Und alles dazwischen. Und für alle, die einfach lernen möchten, Songtexte besser einzuschätzen. Spannend vor allem herauszufinden, welche Geheimnisse hinter erfolgreichen oder guten Texten stecken. Oft wissen Autoren das nicht einmal selbst. Edith Jeske und Tobias Reitz entschlüsseln das Kunsthandwerk Textdichten und helfen mit ihrem HANDBUCH FÜR SONGTEXTER, zum eigenen Schreibstil und zu immer wieder neuen Ideen zu kommen.
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Malen und Zeichnen. Das grosse Praxisbuch
Über dieses Buch schrieb Sybille Tonnn von der Kindermalschule Berlin wörtlich:
"Für die älteren Kinder ab 10 J ist "Der große Praxiskurs" Malen und Zeichnen
von Dorling Kindersley ganz gut geeignet. Aber auch hier sind manche
Arbeitsschritte nicht nachvollziehbar."
KuKmal würde sich übrigens sehr
über weitere Buchempfehlungen zu Themen aus der Bildenden Kunst freuen.
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Das Rätsel Farbe, Materie und Mythos, von Margarete Bruns
Dieses Buch empfiehlt Sybille Tonn von der Kindermalschule Berlin für Erwachsene. Gerne nehmen wir auch Ihre ausführliche Beschreibung hier auf. Erfreulicherweise ist das Buch übrigens recht erschwinglich.
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Schule des Klassischen Tanzes von Vera S. Kostrowitzkaja: Die Waganowa-Methode in der Praxis
Die Waganowa-Methode ist eine Unterrichtsmethode für das klassische Ballett, die von der russischen Balletttänzerin und Tanzpädagogin Agrippina Waganowa erfunden wurde. Sie ist offizieller pädagogischer Leitfaden der Waganowa-Ballettakademie St. Petersburg und bei allen staatlichen Lehreinrichtungen für klassischen Tanz in Deutschland.
Waganowa vereint in ihrer Methodik sowohl Elemente der französischen und der italienischen Schule als auch Einflüsse anderer russischer Tänzer und Tanzpädagogen.
Besonderen Wert legt Waganowa auf die Rolle des Lehrers im Unterricht. Von der Art, der Dauer, der Intensität und dem korrekten pädagogischen Aufbau seines Unterrichts hängt letztendlich der Trainingserfolg ab.
Grundlagen der Waganowa-Methode sind die Kräftigung der unteren Rückenmuskulatur und die korrekte Haltung und Benutzung der Arme und Schultern. Der Fokus des Trainings liegt auf den für den klassischen Tanz unabdingbaren Elementen Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Als besondere Stärke der nach Waganowa ausgebildeten Schüler gilt das grand allegro, also Soli mit hohen, weiten Sprüngen und virtuosen Pirouetten.
1948 verfasste Waganowa das Buch "Grundlagen des Klassischen Tanzes", in dem sie ihre Ideen und Prinzipien erklärt und erläutert.
Nach Waganowas Tod wurde ihre Methode unter anderem von der russischen Pädagogin Vera Kostrowitskaja weitergeführt. Als Anerkennung der pädagogischen Leistungen Waganowas wurde 1957 die Ballettschule des Kirow-Balletts in Waganowa-Ballettakademie umbenannt. Heute ist die Waganowa-Methode weit verbreitet in Russland, Europa und Nordamerika.
(Quelle: wikipedia, vom 03.05.2012)
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Glück kommt von Denken, von Heidemarie Bennent-Vahle
"Dieses Buch ist für jedermann geschrieben. Für alle, für die gilt: Jeder
Mensch ist ein Philosoph. Kein akademisches Überheblichkeitsgehabe, nicht
einmal die üblichen Prunk- und Protztöne, um eigene Kompetenz zu beweisen. Das
Buch kommt einfacher daher, leiser, sanfter und damit: ansprechender und umso
eingängiger. „Wie die Alten sungen“. Nach Sokrates‘ Manier: auf eigenes Erleben
zurückgreifend. Geschichten, wie sie jedem von uns jeden Tag passieren.
Erlebnisse, die wir haben, doch sooft geringschätzend zur Seite schieben. Denen
hier aber Sprache verliehen wird. Weil jemand beginnt, sich mit ihnen
auseinanderzusetzen. Wie wenn man auf dem Marktplatz stünde. In ein Gespräch
geriete. Über dies und das. Ganze einfach. Nicht einmal unbedingt über die
großen Themen. Muß nicht Gott und die Welt sein. – Aber eben sich einbringt.
Wirklich „sich“.
Indem man sich angehen läßt, von dem, was ein Anderer sagte, von dem, wie man
selbst reagiert. Anfängt darüber nachzudenken. Ganz einfach. Wie gehe ich damit
um, wie will ich damit umgehen? Welche Stellung beziehe ich? Indem man
nachdenkt. Sich dadurch ins rechte Verhältnis setzen möchte, zu diesen
Erlebnissen und auch zu sich. Wer bin ich mir eigentlich darin? Wer will ich
sein? Das merkt man gar nicht, wie man da plötzlich hineingezogen ist. So daß
man sich plötzlich fragt: Das ist Philosophie? –
Ja, das ist es! Schon ist man mitten drin; dabei,denkt mit, denkt selbst... Die
Autorin macht es vor. Das lädt ein: Die schaut ja dann einfach in der Literatur
nach, was es da zu dies und jenem gibt, das mich da angegangen. So mag man
weiter denken. Man spürt förmlich die Hilfe, die man so auch für sich selbst –
und von sich selbst aus gewinnen könnte. Wenn man es selbst auch so täte. Und
warum nicht? Das kann man doch alles verstehen. Die Autorin zeigt es doch. Und
das würde doch bedeuten, daß man wirklich mal selbst etwas täte, sich selbst
praktizierte, selbst dächte...Das, was einen angeht. Was ansteht. Das stünde
einem doch gut. Dies ist die Hauptbotschaft von „Glück kommt von Denken“:
Durch Denken das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Und da es unser Leben ist,
das wir zu führen haben und dereinst als geführt vor uns selbst zu verantworten
haben, kann es nur heißen: durch eigenes Denken!Das versteht man, das merkt
man: Man glückt schon durch eigenes Denken. Adé zu allen Experten. Wir haben
die Experten zu sein für unser Leben. Und: Nur wir selbst können das auch sein
für unser eigenes Leben. Deshalb auch kein Ratgeber-Buch im Stil von „How to
do“ – sondern von: tu DU‘s! Du selbst. Werde Du selbst (wieder) Experte für
Dein eigenes Leben. Und genau dafür, für Dein eigenes Selberdenken, kann die
Philosophie eine Hilfe sein. Und das zeigt die Autorin beispielhaft." Soweit
eine Rezension von Dr. Anton Schmitt, die dann jedoch noch genauer ausführt,
welche Themen dabei angeschnitten werden; und das sind zunächst ganz weltliche,
uns alle betreffende: Unser Körper, Sport, Sexualität, Erziehung, Älterwerden.
Und dann auch mehr philosophische wie "Glück, Verzeihen, Klugheit". All dies
aber, so Schmitt, wird stets abgehandelt unter Hinzielung auf ein authentisches
Umgehen mit diesen Bereichen, auf ein eigenständiges Nach-Denken. Zuletzt
empfiehlt er, das Buch als Diskussionsgrundlage für ein philosophisch
durchdringendes Verständnis des eigenen Lebens gemeinsam mit anderen, am besten
mit "befreundeten Mitmenschen", herzunehmen - ein Ratschlag, der Lust auf seine
Umsetzung macht. Viel freudvolle Erkenntnis dabei! (Rezension von Dr. Anton
Schmitt)
Heidemarie Bennent-Vahle: „Glück kommt von Denken – Die Kunst, das eigene Leben
in die Hand zu nehmen“; Herder, Freiburg 2011, 277 S. gebunden € 19,95
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So kommt der Mensch zur Sprache, von Dieter E. Zimmer
Dieter E. Zimmers Buch über Sprache und Spracherwerb hat in den 25 Jahren
seines Bestehens nichts an seiner Aktualität verloren und zählt immer noch zu
den lesenswertesten Einführungen in den Themenkreis. Dabei erfährt man sowohl
höchst Wissenswertes über die Entwicklung der Sprache in
allgemein-menschlicher (phylogenetischer) sowie in ontogenetischer, d.h. das
kindliche Lernen von Sprache betreffender Hinsicht, als auch Einiges zum -
gerade für philosophisch interessierte Leser - faszinierenden Verhältnis von
Sprache und Denken (s.u.). Das Buch bietet zudem einen umfassenden und höchst
spannenden Einblick in die verschiedenen Theorien zu Grammatik(en) und
grammatischen Strukturen, welche vor allem die Frage behandeln, inwieweit und
in welchen Anteilen grammatische Strukturen im Menschen genetisch verwurzelt
und inwieweit sie jeweils gruppenindividuell neu konstruiert bzw. entstanden
sind. Zimmer stellt außerdem Theorien zum "Sprachlernen" bei Menschenaffen vor;
wir lernen Thesen und Erkenntnisse zu (hirn)physiologischen Gegebenheiten und
deren Bezug zum Sprechen kennen und schließlich solche zur Frage nach der
Herkunft der menschlichen Sprache überhaupt. Wir werden mit so wichtigen
Theoretikern wie Chomsky, Piaget oder Whorf bekannt gemacht und erfahren
nebenbei sogar noch Einiges über wirkungsvolle und weniger wirkungsvolle
Methoden der Fremdsprachenvermittlung. All das geschieht auf klare, lebendige
und gut verständliche Weise.
Und was die Beziehung von Denken und Sprache anbelangt, so gelingt es Zimmer,
deren auch heute immer wieder gern vollzogene Gleichsetzung ganz eindrucksvoll
zu widerlegen und durch die - hier ganz knapp zusammengefasste (und
meineserachtens sehr weise) - Einsicht zu ersetzen: Wörter sind Symbole für
(oft sprachlose) Konzepte in unserem Kopf. Im entsprechenden Kapitel
(Wiedersehen mit Whorf...) resümiert er: "Ganz sicher hilft die Sprache beim
Denken ungemein. Indem ein Konzept mit einem Wort belegt wird, wird es zu einer
Art Gegenstand.(...)" Jedoch: "Die Sprache hält ihre Sprecher nicht gefangen;
denken lässt sich auch, wofür die Sprache keine bequemen oder gar keine Mittel
zur Verfügung stellt."
Ein Buch, dessen Wiederentdeckung ich innerlich glücklich gefeiert habe.
Rezension von Sabine Pendl
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Schreibdenken, von Ulrike Scheuermann
Schreibdenken ist assoziatives, freudvolles und kreatives Schreiben unter festgelegten Rahmenbedingungen und gemäß variierender Regeln. Schreibdenkend docken wir an unsere innere Schreibstimme an, finden zu einem authentischen Ausdruck und können implizites Wissen explizit machen. Und schreibdenkend können wir auch Schreibhindernissen wie Hemmungen oder Zweifeln bezüglich Inhalt und Struktur zu Leibe rücken. Vorrangig gedacht für Lehrende und Seminarleiter/-innen an Hochschulen und zur Anwendung und inhaltlichen Weitergabe in Seminaren, hält das Buch „Schreibdenken“ Rat bereit für jeden, der beim Schreiben noch nicht in den gewünschten Fluss gekommen ist.
Zunächst erhalten wir einen übersichtlichen Einblick in schreibdidaktische Methoden allgemein, erfahren beispielsweise auch etwas über geeignete Arbeitsumfelder oder welche Schreibtypen gemeinhin unterschieden werden und was wir daraus für unser eigenes Schreibverhalten lernen können. Auch erhalten wir pragmatische Tipps zur Strukturierung des gesamten Schreibprozesses.
Ulrike Scheuermann räumt hier zunächst in umfassender Form auf mit dem in Deutschland immer noch vorherrschenden Mythos, dass Schreiben eine Tätigkeit sei, die man eben beherrsche oder nicht, und ersetzt diesen durch konstruktive Ratschläge. Daran anschließend bekommen wir ausführlich vermittelt, wie gerade schreibdenkend verstecktes Potential aus allen Akteuren gleichermaßen hervor gelockt werden kann. Dies übrigens unter besonderem Fokus auf die so auch erfolgende Nivellierung eines Chancenungleichgewichtes, welches normalerweise zwischen extrovertierten und introvertierten Menschen herrscht. Insbesondere in Seminaren sind erstere nämlich meist klar im Vorteil, wohingegen durchs Schreibdenken auch die Schüchterneren die Möglichkeit erhalten, sich gewinnbringend am Geschehen zu beteiligen.
Schreibdenken ist, wie eingangs erwähnt, ein Instrument, unzensierten Zugriff auf Gedanken und Ideen zu erhalten, und kann als solches auch immer wieder in den gesamten Schreibprozess eingebettet werden: Zum Einstimmen, zur Klärung einzelner konkreter Fragen und immer wieder auch zum sinnvollen Dialog mit dem eigenen inneren Kritiker - einer Stimme, die von der auch als Coach tätigen Ulrike Scheuermann extra Beachtung erhält.
Genau vorgestellt bekommen wir die einzelnen Varianten des Schreibdenkens im vierten Kapitel; es könnte übrigens empfehlenswert sein, dieses einmal vor der Lektüre des gesamten Buches zu lesen. Hier weisen schon die beiden ersten übergeordneten Charakterisierungen „Denkbilder“ und „Schreibsprints“ auf die Hauptmerkmale des Schreibdenkens hin: auf Kreativität und Gestaltung, auf das intuitive Sammeln von Inspiration in einem bestimmten, meist recht engen zeitlichen Rahmen, welcher Sinnieren und Zweifel gar nicht zulässt, vorbereitet übrigens stets von einem Moment der inneren Sammlung. Zudem werden in diesem Kapitel aber auch weiträumigere grafische Strukturierungsmethoden wie etwa die niedrigschwellige Vorgehensweise des „Roten Fadens“ vorgestellt, bei welchem ebenfalls eher intuitiv erste Inhalte zu vorab gefertigten Gliederungspunkten erstellt werden. Und auch die Teamarbeit kommt nicht zu kurz: Hier spricht Ulrike Scheuermann beispielsweise das Plakatwandern an, bei dem zu bestimmten Themen individuelle Beiträge an verschiedenen Plakaten gesammelt werden und sich am Ende interessensgesteuert Grüppchen bilden. Diese betrachten dann gemeinsam die auf „ihrem“ Plakat gesammelten Notizen, so dass hier Freiheit und Zensurabwesenheit zusammentreffen mit Teamarbeit und Diskussion.
Sehr interessant besonders für Lehrende ist dann das vorletzte Kapitel zu Fragen der Motivation von Lernenden gerade auch in Pflichtveranstaltungen, wo vielleicht den angebotenen „Kreativ-Spielchen“ zunächst mit Skepsis begegnet wird. In diesem Kapitel spürt man deutlich die umfassende Menschenkenntnis von Ulrike Scheuermann, gepaart mit psychologischem Fachwissen. Ihr gelingt es, ganz plausibel darzustellen, wie derartige Skepsis in Motivation und Freude umgewandelt werden kann.
Insgesamt handelt es sich um ein höchst empfehlenswertes Buch, das auf kleinem Raum hilfreiche und gut strukturierte Information bereit hält für jeden, für den Schreiben ein Thema darstellt.
Rezension von Sabine Pendl
Das Buch ist bei UTB erschienen und kostet 9,99 €
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Die Schreibfitness-Mappe, von Ulrike Scheuermann
Von Ulrike Scheuermann empfehlen wir sehr gerne die andernorts hochgelobte
"Schreibfitness-Mappe". Inhalt kompakt:
Wer kennt das nicht: Die Beantwortung der Mails im Posteingang wird Stunden
dauern, der Chef will einen schriftlichen Bericht bis mittags, der wichtige
Fachartikel sollte bereits vor drei Wochen fertig sein. Für viele beruflich
Schreibende ist die Schreibblockade Alltag; die Aufgabe, prägnante Texte in
kurzer Zeit zu verfassen, eine enorme Herausforderung; dabei auch noch
originell und lesemotivierend zu schreiben, erst recht.
Ulrike Scheuermann hat eine ganzheitliche Methode des Schreibcoachings
entwickelt, die es auch gestressten Berufstätigen erlaubt, ihre
schriftliche Kommunikation in kurzer Zeit zu verbessern.
Die Schreibfitness-Mappe zeigt mithilfe von zehn Checklisten und 15
typischen Problemfällen und -lösungen, wo es beim Schreiben hakt und was
hilft. 35 Übungen trainieren effizient und erfolgsorientiert für
Schreiben im Fluss und hervorragende Texte.
Das Buch ist im Linde-Verlag erschienen und kostet 19,90 €
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Spanisch für Besserwisser, von G. Aparicio
"Spanisch für Besserwisser" ist ein wunderbares Lehrwerk für die motivierte
Mittelstuflerin und den beginnenden sowie fortgeschrittenen Könner. Im
handlichen Taschenbuchformat und leicht und ausgesprochen sympathisch und
humorvoll geschrieben (abwechselnd auf Spanisch und einem stilvollen, gehobenen
Deutsch) haben die mittlerweile sieben Bände alle Qualitäten unterhaltsamer
U-Bahn-oder-sonstiger-noch-stillerer-Orte-Lektüre, was einfach heißen soll,
dass man sie immer wieder begeistert hervorholt und sich nicht zum Lernen
hinmühen muss. Dennoch bieten sie einen unendlichen Fundus an immer neuen
Redewendungen und Formulierungen, die im gewöhnlichen Sprachkurs zumeist nicht
auftauchen. In diesen Büchern erhält man Einblick in tiefere und tiefste Winkel
der spanischen Sprache und Seele, und das auf eine Weise, die einen
gelegentlich hell auflachen lässt. Die Vielschichtigkeit und der überall
präsente Sprachwitz verleiten dabei zum mehrfachen Wiederlesen, so dass sich
das Gelernte wie von selbst verfestigt.
Ist man dann zu Hause angelangt (oder wieder hervorgekommen aus seinem ruhigen
Refugium), bleiben für den Küchentisch und die noch konzentriertere
Beschäftigung noch zahlreiche Übungen mit Lösungsvorschlägen, so dass man am
Ende der sieben Bände beinahe selbst zur authentischen Spanierin geworden ist.
(Ergänzende Flamenco - und Paellakochkurse finden sich bald auf kukmal.org. :-))
Mit einem Wort: Una obra cojonuda. (Und zur Erläuterung ein Auszug aus Bnd. 5
(1. Auflage 2001), S.183: ¿Cómo se traduce cojonudo al alemán? Natürlich nicht
hodenhaft, um Gottes Willen! Aber es hat bekanntlich mit den Hoden zu tun,
primär mit denen des männlichen Menschen. Wenn wir uns an die primäre Bedeutung
des Wortes "cojón" und an die Resonanz der Endung "udo" halten, dann kämen wir
der Bedeutung von "cojonudo" mit folgender Umschreibung nah: reichlich mit
Hoden ausgestattet. Und weil die "cojones" das Wertvollste und Edelste sind,
was ein männlicher Mensch besitzen kann, es un hombre cojonudo ein herrlicher,
wunderbarer, ein toller Mann. Und weil das Wertvollste des Mannes auch das
Wertvollste der ganzen Schöpfung ist, wird alles Wunderbare, Herrliche, Tolle,
ob Mensch oder Tier, Pflanze oder Ding, "cojonudo" genannt.")
Die Bücher sind im Schmetterling Verlag erschienen und kosten einzeln zwischen
12,80 und 14,80 €. Erhältlich sind sie außerdem auch alle zusammen in einer
Box für 89,00 €.
Bd.1: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.2: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.3: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.4: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.5: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.6: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd.7: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
Bd. 1-7: Mehr Info und Bestellmöglichkeit hier!
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Die Kunst aufzuräumen, von Urs Wehrli
Was sucht ein wunderbares, phänomenales, lustiges und tolles Buch übers
Aufräumen und die Ordnung in der Rubrik Philosophie? (Dort bzw. hier habe ich
es platziert; ob der Autor - seines Zeichens bekannter Schweizer Kabarettist -
dies unterschreiben würde, ist nicht bekannt.)
Hier ist jedenfalls die Geschichte:
Mir fiel das Buch in die Hände und ich dachte sofort: Das MUSS empfohlen werden bei kukmal.org.
Welche kunst- und kulturbezogenen Erkenntnisse aber vermittelt es? Wo soll ich
es einordnen? Natürlich, die Fotos sind sehr schön, aber reicht das? Denn: Die
Neuanordnungen der Gegenstände und ihrer Teile, die verblüffenden
Umstrukturierungen von Alltagsdingen - und Ereignissen sind zunächst vor allem
erheiternd. (Und zwar sehr!) In einem zweiten Schritt stimmen sie - zumindest
notorische Nachdenker - dann nachdenklich:
"Welcher Art ist das Erstaunen, das wir empfinden? Was sagen uns diese Bilder
zum Verhältnis von Ganzem und Teil, was über das Wesen der Ordnung, was will
uns die Ironie der Darstellung vermitteln?" Und da hatte ich auch schon die
Antwort auf meine Frage: Was uns nachdenklich macht und zum Reflektieren
verleitet, womöglich gar noch Wesensfragen aufwirft, gehört eindeutig - in die
Philosophie. Und gut gestellte Fragen sind oft inspirierender als vorgefertigte
Antworten - in diesem Sinne ist dieses Buch äußerst beflügelnd. Lernen tun wir
hier zudem, dass auch philosophische Fragen auf sehr lustige, weil ironische,
und kreative Weise gestellt werden können. Empfohlen sei das Buch zudem als
großartiges Geschenk für alle Ordnungsfreaks ebenso wie für unverbesserliche
Chaoserzeuger, und auch für alle, die zu keinem dieser Extreme neigen.
Oder, wie Wehrli vielleicht sagen würde:
Alltagsdingen, Antwort, Antworten, Art, Aufräumen, Autor, aber, aber, alle,
alle, allem, als, als, auch, auch, auch, auf, auf, aufwirft, Bilder, Buch,
Buch, Buch, Buch, beflügelnd, bei, bekannt, bekannter, bzw., Chaoserzeuger,
Darstellung, Das, Denn, Die, Dort, da, dachte, dann, das, das, das, das, das,
das, dass, der, der, der, der, der, die, die, die, die, die, die, die, die,
die, dies, diese, diesem, dieser, dieses, Empfohlen, Erkenntnisse, Erstaunen,
Extreme, ebenso, ein, eindeutig, einem, einordnen? empfinden? empfohlen,
erheiternd. es, es, es? Fotos,...:-)
Erschienen ist das Buch bei Kein und Aber und kostet 16,90 €
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Theaterspiele: Spontaneität, Improvisation und Theatersport, von Keith Johnstone
Dieses Buch wurde uns empfohlen von Karin Mietke vom Improvisationstheater
Bühnenrausch in Berlin. Und da es auch auf einschlägigen Verkaufsplattformen
die allerbesten Bewertungen erhält, haben wir diesen Tipp sehr gerne
aufgegriffen. Eine ausführliche Besprechung des Buches folgt in Kürze.
Erschienen ist das Buch im Alexander-Verlag Berlin und kostet 24,90 €
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Kritzelbuch zum Weitermalen, von Ann Davidow
Das "Kritzelbuch zum Weitermalen" ist ein wunderbares Medium, um in Kindern die
Lust am Malen und Zeichnen zu wecken und dauerhaft zu erhalten. Das Buch ist
natürlich selbst erprobt - die ganze Familie hat großen Spaß daran. Dabei
handelt es sich keineswegs um ein neues Werk; die Erstauflage stammt aus dem
Jahre 1960. Dass das Buch auch fünfzig Jahre später noch erhältlich und meist
sogar im Buchladen vorrätig ist, spricht allein schon für seine Qualität. Mit
ganz einfachen Mitteln, die viel Raum für kreative und phantasievolle
Weiterentwicklung lassen, lernt man hier in jeweils wenigen Schritten sehr
niedliche aber auch kunstvolle Tiere zu zeichnen. (Mir haben es dabei besonders
die Mäuse und die Eule angetan...) Der Stil erinnert ein wenig an ältere Werke
wie das legendäre "Vater und Sohn" (von E. O. Plauen), was diese Zeichenschule
umso liebenswerter macht. Mein Sohn nimmt sich das Buch mit Begeisterung an
verregneten Sonntag-Nachmittagen, zeichnet zunächst die Tiere nach und lässt
dann seiner Phantasie freien Lauf und experimentiert mit immer neuen lustigen
Variationen und Details; schräge Nasen, überlange Ohren, Sitzäste für die Eule
mit seltsamen Blättern, Löcherkäse als Futter für die Mäuse usw. usf. Dabei
verbessern sich seine Zeichenkünste ganz von selbst, und noch dazu liest er als
Erstklässler sehr gerne auch die kleinen Reime von James Krüss, welche jede
Seite vergnüglich ergänzen. Eine durch und durch empfehlenswerte Zeichenschule
für Kinder ab etwa fünf Jahren, die auch Eltern und Großeltern noch Spaß macht.
Das Buch ist im BojeVerlag erschienen und kostet € 10,00.
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Mit eigenen Händen - Selbstverwirklichung durch kreatives Klavierüben, von Seymour Bernstein
Eigentlich ist dieses Buch ein Buch über das Üben am Klavier, aber die
Erkenntnisse lassen sich zu weiten Teilen auf alle anderen Instrumente
übertragen und wahrscheinlich auch auf alle anderen Künste. Und ganz
eigentlich geht es auch gar nicht (nur) ums Üben, sondern zunächst um
Selbstverwirklichung, um Integration von Denken und Fühlen, ja sogar um
Zwischenmenschlichkeit. Der Leser oder die Leserin wird am Ende nicht nur viel
über Klaviertechnik und sich selbst gelernt haben, sondern vielleicht auch ein
Stück klarer sehen, was er oder sie von einem guten Lehrer wirklich erwarten
sollte, nämlich nicht erfolgsorientierte Strenge - oder dies nur in ganz
gemässigten Dosen - sondern echte Hilfe bei der Entfaltung der
unterschiedlichsten Fähigkeiten aufgrund intuitiven und analytischen
Verständnisses des eigenen Standes und der gegebenen Möglichkeiten. Dabei
richtet sich das Buch gerade nicht nur an Profis sondern ist ebenso für
Anfänger bzw. Laien geeignet und auch für Lehrer und Eltern klavierspielender
Kinder sehr empfehlenswert; in jedem Fall für alle, die die Freude an der Musik
und an sich selbst in den Vordergrund ihrer musikalischen Praxis stellen. Ihnen
wird die Richtung gewiesen, wie sie sich selbst und ihre Fähigkeiten zu
schätzen und detailliert zu entfalten lernen. Dies gelingt, indem das Üben als
ein kreativer, aufregender und befreiender Weg dargestellt wird, je nach
eigenem Stand immer neue innere, die eigenen Hemmschwellen betreffende, und
äussere, d.h. technische Herausforderungen anzugehen und zu überwinden.
Die ganz und gar praxiserprobten Ratschläge, die man dann hier zur Hand
bekommt, sind von unschätzbarem Wert. Das Buch ist im Schott-Verlag erschienen
und kostet als Taschenbuch € 24,95.
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